Willkommen bei Cognirrhoe!
Was bedeutet Cognirrhoe und warum gibt es diese Seite?
Ich benutze KI nicht, um Ideen zu ersetzen, sondern um Gedanken effizient aus meinem Kopf zu entfernen. Spontane, überflüssige, widersprüchliche Gedanken und alles was sich sonst noch anstaut. Die KI hilft dabei, diesem Material eine Form zu geben, damit es anschließend veröffentlicht werden kann. Ob die Welt darauf gewartet hat, ist dabei sekundär.
Das Prinzip ist simpel und biologisch erprobt: So wie Durchfall einfach passiert, unabhängig von Wunsch oder Timing. Daher auch das Wortspiel.
Die auf diese Weise entstehenden Bilder sind selten höflich, oft nicht politisch korrekt und nur in Ausnahmefällen freundlich. Meine Gedanken und ich verfolgen kein Interesse daran, zu gefallen. Sie sind satirisch, ironisch, überzeichnet und gelegentlich schlicht unnötig dämlich oder provokativ. Das ist kein Ausrutscher, sondern ein Konzept. Links gedacht, rechts fallen gelassen, nicht lange reflektiert, direkt nach außen. Effizienz statt Anstand.
Cognirrhoe bezeichnet geistigen Schwachsinn aus einem wirren Geist – ein Ventil für Überfluss, Widersprüche und schlechte Einfälle, die zu schade wären, um sie unausgesprochen zu lassen. Oder schlimmer: für sich zu behalten.
Die KI fungiert dabei ausschließlich als Werkzeug, Verstärker und gelegentlich als Brandbeschleuniger, wenn die interne Ordnung endgültig kollabiert. Wer hier nach Wahrheit sucht, wird vermutlich bei Fragen landen. Wer Unsinn erwartet, wird selten enttäuscht. Und wer beides aushält, ist vermutlich richtig hier.
Lange Rede, gar kein Sinn:
Lasset den Wahnsinn fließen.
- Wehe der Überwachung durch die Polizei…

Die freiwillige Kontrolle durch große IT-Konzerne ist bald Geschichte. Die bisherige EU-Ausnahmeregelung, die es Plattformen erlaubte, private Kommunikation freiwillig auf Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder zu prüfen und Verdachtsfälle zu melden, läuft aus. Eine Verlängerung hat die EU politisch nicht sauber hinbekommen.
Und damit zeigt sich wieder ein bekanntes Muster: Der Datenschutz aller wiegt offenbar schwerer als der Schutz der konkret Betroffenen. Natürlich ist Datenschutz wichtig. Aber wenn am Ende ausgerechnet bei der Erkennung und Meldung schwerster Straftaten plötzlich die prinzipielle Zurückhaltung entdeckt wird, darf man das mindestens bemerkenswert finden.
Bei einem Parlament mit einem Durchschnittsalter jenseits der 50 liegt die Vermutung nicht ganz fern, dass viele Entscheidungsträger das Thema zwar abstrakt ernst finden, aber nicht mehr mit derselben Dringlichkeit erleben wie Eltern jüngerer Kinder. Als die eigenen Kinder im besonders sensiblen Alter waren, gab es diese technische Realität schlicht noch nicht. Heute ist man aus dem Gröbsten raus – und kann sich den Luxus leisten, Datenschutz höher zu gewichten als Strafverfolgung.
Aber wehe, jemand klaut das Fahrrad. Dann soll der Staat bitte sofort alles sehen, alles prüfen und am besten gestern schon gehandelt haben.
Mein Eindruck: Datenschutz ist ein hohes Gut. Aber ihn ausgerechnet dort maximal hochzuhalten, wo es um die Aufdeckung von Kindesmissbrauch geht, wirkt auf mich weniger souverän als bequem. - Ehrenamt und Politik

Ich habe hier eine Weile nichts von mir hören lassen. Teilweise Technik, teilweise schlicht zu viel Material zum Beobachten – und gelegentlich auch zum Kopfschütteln.
In Bayern waren kürzlich Kommunalwahlen. Und wie es inzwischen zum politischen Mindeststandard gehört: Schmutzkampagnen. In München hat es den noch amtierenden Oberbürgermeister erwischt; der muss nun ernsthaft um seinen Job bangen. Die Alternative wirkt zwar auch nur bedingt überzeugend, aber Hand aufs Herz: Wer bekommt heute schon genau das, was er sich politisch bestellt hat?
Interessanter ist ohnehin etwas anderes: das Ehrenamt. Ein Begriff, der erstaunlich flexibel interpretiert wird.
Es gibt noch die klassische Variante: Menschen, die etwas ehrenamtlich tun, weil sie einen guten Zweck sehen. Unentgeltlich. Sachlich. Ohne große Inszenierung. Man erkennt sie daran, dass sie selten darüber sprechen.
Dann gibt es die zweite Kategorie:
Ehrenamt als Karriererampe. Prestige für die Vita, Netzwerkpflege, politisches Vorfeldtraining. Formal immer noch Ehrenamt – strategisch allerdings eher eine Investition.
Und schließlich die dritte Gruppe.
Die haben das System so gründlich verstanden, dass am Ende doch Geld fließt.
Mein Fazit:
Das Ehrenamt ist eine feine Sache – solange man noch weiß, warum man es macht. Wer helfen will, hilft. Wer Karriere machen will, nennt es Ehrenamt. Und wer Geld verdienen will, findet erstaunlich oft einen Weg.
Ich persönlich habe eine gewisse Schwäche für die erste Kategorie.
Die ist selten spektakulär, aber erstaunlich stabil – und, wenn ich ehrlich bin, vermutlich auch die einzige, die den Namen wirklich verdient. - Auf 2026 – es kann nur besser werden

Das Jahr ist keine Woche alt und der Punk geht bereits ab.
Ein beachtliches Tempo, selbst für ambitionierte Verhältnisse.
Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.
Aber fürs Erste genießen wir das Konzert: zwei der größenwahnsinnigsten Menschen, die je gelebt haben – flankiert von einer Figur aus einem Kinderroman. Dramaturgisch sauber, inhaltlich gewagt.
Auf 2026.
Es kann eigentlich nur besser werden.
Eigentlich. - Mecker, Mecker und die andren sind schuld…

Wer kennt ihn nicht, diesen Satz:
„Ich mache nichts falsch – und trotzdem gibt es ständig Streit oder Probleme.“
An dieser Stelle eine meiner bevorzugten Metaphern: der Geisterfahrer.Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist und einem ein Auto entgegenkommt, macht vermutlich dieser Fahrer etwas falsch.
Fahren einem allerdings alle anderen Autos entgegen, dann lohnt es sich zumindest, die eigene Fahrtrichtung kurz zu überprüfen.Ist keine Anklage.
Eher ein nüchterner Reality-Check – unbequem, aber statistisch schwer zu ignorieren. - Geschichte, Kuchen und Finanzen

Neulich saßen wir bei Kaffee und Kuchen zusammen. Aus dem Radio kam etwas über Haushalt und Sparen, wie immer zuverlässig zur falschen Zeit. In der anschließenden, erstaunlich engagierten Diskussion landeten wir dann bei Diäten – da ließe sich schließlich auch sparen.
Mit Kuchen vor uns.
Mein Vater pflegte zu sagen: Geschichte wird nicht neu geschrieben, sie wiederholt sich nur. Mal schneller, mal langsamer.
Man fragt sich unweigerlich, wo genau wir gerade stehen.
Ich habe da eine leise, aber gut begründete Vermutung.