Schlagwort: Gesellschaft

  • Auf 2026 – es kann nur besser werden

    Das Jahr ist keine Woche alt und der Punk geht bereits ab.
    Ein beachtliches Tempo, selbst für ambitionierte Verhältnisse.
    Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.
    Aber fürs Erste genießen wir das Konzert: zwei der größenwahnsinnigsten Menschen, die je gelebt haben – flankiert von einer Figur aus einem Kinderroman. Dramaturgisch sauber, inhaltlich gewagt.
    Auf 2026.
    Es kann eigentlich nur besser werden.
    Eigentlich.

  • Mecker, Mecker und die andren sind schuld…

    Wer kennt ihn nicht, diesen Satz:
    „Ich mache nichts falsch – und trotzdem gibt es ständig Streit oder Probleme.“


    An dieser Stelle eine meiner bevorzugten Metaphern: der Geisterfahrer.

    Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist und einem ein Auto entgegenkommt, macht vermutlich dieser Fahrer etwas falsch.
    Fahren einem allerdings alle anderen Autos entgegen, dann lohnt es sich zumindest, die eigene Fahrtrichtung kurz zu überprüfen.

    Ist keine Anklage.
    Eher ein nüchterner Reality-Check – unbequem, aber statistisch schwer zu ignorieren.

  • Geschichte, Kuchen und Finanzen

    Neulich saßen wir bei Kaffee und Kuchen zusammen. Aus dem Radio kam etwas über Haushalt und Sparen, wie immer zuverlässig zur falschen Zeit. In der anschließenden, erstaunlich engagierten Diskussion landeten wir dann bei Diäten – da ließe sich schließlich auch sparen.
    Mit Kuchen vor uns.
    Mein Vater pflegte zu sagen: Geschichte wird nicht neu geschrieben, sie wiederholt sich nur. Mal schneller, mal langsamer.
    Man fragt sich unweigerlich, wo genau wir gerade stehen.
    Ich habe da eine leise, aber gut begründete Vermutung.

  • Nicht alles was glänzt ist Gold…

    Die Weihnachtszeit ist vorbei. Man packt seine Geschenke aus und stellt fest: Der Luxustee – auf elitäre Weise bio, nachhaltig, bekömmlich und fair – steckt in Plastik.
    Jeder einzelne Teebeutel natürlich auch. Kunststoff, versteht sich.
    Nicht wie bei den billigen, nicht ganz so moralisch ambitionierten Tees, die einfach in schlichten Papiertütchen kommen.
    Die brauchen offenbar weniger Verpackung, um sich gut zu fühlen.